Abstecher nach Sydney – Teil 2: Silvester

IMG_20140101_000258Einer der Hauptgründe für den Abstecher nach Sydney war natürlich die Silvesterfeier – eine der berühmtesten Silvesterparties der Welt. Schon bei der Ankunft an Weihnachten konnte man die Vorfreude in der Stadt spüren: Es war unglaublich viel los, die meisten Unterkünfte waren ausgebucht, Preise in Hostels stiegen auf teilweise 100 Dollar pro Nacht. Aber wird das Event dem Hype gerecht?

Unser ursprünglicher Plan für Silvester war, uns früh in die Schlange für die Botanischen Gärten einzureihen und den Tag dann dort zu verbringen. Kurz vor Silvester – nach unserem Besuch im Opera House – schlenderten wir dann jedoch am Circular Quay entlang und sahen in mehreren Restaurants Aushänge, dass es noch freie Plätze für das Silvesterdinner gibt. Nach einigem Hin und Her entschieden wir uns spontan dafür, ein Dinner im italienischen Restaurant Eastbank zu buchen.

Neben einem fünf Gänge Menü um die Zeit zum Feuerwerk zu verbringen hatte das zusätzlich den Vorteil, dass wir um 18 Uhr gemütlich durch den Hintereingang in den abgesperrten Bereich konnten. Wie angenehm das ist wurde uns dann am Silvesternachmittag auch bewusst.

 

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Nach dem Zusammenpacken und Auschecken aus unserem Hostel brachten wir unser Gepäck in der Gepäcklagerung des nahegelegenen Hauptbahnhofs unter. Danach hieß es den Tag rumbringen und bei strahlendem Sonnenschein und sehr schwülem Wetter ausspannen um gerüstet für den Abend zu sein. Nach einem Spaziergang durch den Park wollten wir uns mal die Botanischen Gärten ansehen und was uns dort erwartete rechtfertigte die Entscheidung für das kostspielige Dinner:

In einer unglaublich langen Schlange standen die Leute über zwei Stunden an bevor sie überhaupt das Tor zum Botanischen Garten Aussichtspunkt erreichten. Nach dem Tor hieß es dann allerdings erstmal natürlich noch einen Ort finden, an dem man überhaupt was sehen konnte (mal abgesehen von den vielen Stunden warten bis es überhaupt losgeht).

Nachdem wir uns das Spektakel eine Weile angesehen haben machten wir uns auf den Weg zum Restaurant, konnten problemlos in den abgesperrten Bereich und waren eigentlich überrascht, wie wenig Leute dort warteten. Es waren immernoch Massen aber man konnte sich überall bequem bewegen, die Leute saßen auf Decken auf dem Boden und es herrschte eine lockere Atmosphäre.

Im Restaurant vergeht die Zeit eher schleppend bis die ersten Gänge serviert werden – alle definitiv sehr lecker. Zwischendurch gibt es mal ein kleines „Familienfeuerwerk“ doch hauptsächlich verbringen wir die Zeit mit Essen, Trinken und Reden. Zumindest bis etwa halb zwölf, den Moment der Hauptattraktion des Abends:

Die Bedienung des Restaurants lockte uns unter einem Vorwand in die Mitte des Restaurants wo wir zuerst ein paar Bilder mit den Staffmitgliedern machten und es danach einen wunderbaren Heiratsantrag gab (nein, nicht von mir, ich war nur der Kerl der den Ring hinterm Rücken versteckt hat ;)).

 

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Kurze Zeit später ging dann das große Feuerwerk los – definitiv ein beeindruckender Anblick von etwa 15 Minuten. Im Gegensatz zum deutschen Feuerwerk war dieses geplant und riesig allerdings wäre es mir definitiv nicht wert, dafür etwa 12 Stunden in der prallen Sonne zu sitzen und zu warten. Direkt nach dem Feuerwerk verzog sich die Masse auch direkt und nach einiger Zeit im Restaurant machten wir uns auch auf den Weg zu unserer Unterkunft für die Nacht: den Hauptbahnhof.

Bis 6 Uhr früh mussten wir uns gedulden, dann konnten wir unser Gepäck auslösen. Um uns rum schliefen Duzende Leute auf den Bänken und Böden – wie gesagt, es war schwer noch ein Zimmer oder Bett in der Stadt zu bekommen. Danach ging es für mich ein wenig nördlich von Sydney ins beschauliche Manly wo ich noch ein Bett für die folgenden Nächte bekommen habe.

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