Backpacken mit Riesenrucksack

deuterIm Vorfeld zu meinem Neuseelandtrip habe ich mir natürlich auch Gedanken über mein Gepäck gemacht und aufgrund meines Aufbruchs zum backpacken mich für einen Rucksack entschieden. In diesem Beitrag möchte ich von meinen Erfahrungen damit berichten und ob ich den nächsten längeren Trip dann vielleicht doch mit einem Koffer bewältige (wäre das dann suitcasen?!).

Nachdem ich mich bei den Rucksäcken umgesehen habe (wo es natürlich auch recht günstige Varianten gibt) habe ich mich für einen Deuter 70+10 Rucksack mit abnehmbarem kleinen Tagesrucksack entschieden. Der Vorteil liegt auf der Hand – für Wanderungen oder kleine Einkaufstouren kann ich den kleinen Rucksack einfach abnehmen und benutzen.

Außerdem besteht natürlich die Frage, ob ein Kofferset bereits unter 150 EUR zu haben ist und wie hier die Qualität aussieht.

Nachteile des Rucksacks

Die Nachteile meines Reiserucksacks halten sich generell stark in Grenzen. Gegenüber einem Koffer ist es etwas schwerer, den Inhalt des Rucksacks in Ordnung zu halten, dadurch dass natürlich die Wände nicht fest sind und dadurch beim Transport gerne mal etwas hin und her rutscht.
Außerdem sind längere Strecken mit 20+kg auf dem Rücken (zum Beispiel auf dem Weg vom Bus zum Hostel) doch teilweise extrem anstrengend und verursachen trotz der angenehmen Polsterung ein wenig Schmerzen. Hier ist das Rollensystem eines Koffers vermutlich bequemer.
Mehr hatte ich während meiner Reise aber eigentlich nicht zu bemängeln.

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Vorteile des Rucksacks

Der Deuter Rucksack hat unzählige kleine Täschchen und extra Stauräume, Netze und ein komplett abgetrenntes Fach unten wo ich zum Beispiel meine Schuhe und meine schmutzige Wäsche verstaut habe. Dadurch lässt sich einigermaßen gut Ordnung schaffen und man erreicht relativ einfach die Sachen die man sucht.
Außerdem lässt sich der Rucksack fast komplett aufklappen, sodass man ihn wie einen Koffer füllen oder leeren kann. Durch die tiefe Haupttasche ist hier aber trotzdem etwas weniger Ordnung vorhanden als einem lieb ist. 🙂
Mithilfe vieler Reissverschlüsse und Verstellgurte lässt sich der Rucksack auch relativ gut an die tatsächliche Ladung anpassen, sodass er im halb leeren Zustand deutlich weniger Platz wegnimmt als zum Beispiel ein halb leerer Koffer.
Eine im Boden versteckte Abdeckung sorgt auch dafür, dass man die Trageriemen verschwinden lassen kann um den Rucksack transport- und verstaufreundlicher zu gestalten. Sehr durchdacht das Ganze.

Meine Erfahrungen

Während meiner Reise war ich über den Rucksack sehr froh. Bei längeren Aufenthalten an einem Ort habe ich zwar einiges ausgepackt da es schon öfter mal sehr lange dauern kann, bis man etwas darin findet, aber generell war er ein guter, stabiler und zuverlässiger Reisegefährte und er wird auch noch das ein oder andere Abenteuer mit mir durchstehen müssen. Und mal ehrlich: So richtig ernst nehmen kann man die „Backpacker“, die ihren Rollkoffer durch die Gegend schieben, ja auch nicht oder? 😉

Ein Gedanke zu „Backpacken mit Riesenrucksack

  1. Elke

    Ich finde auch, das ein Rucksack beim Backpacken absolut Pflicht ist.
    Und der Koffer ist besser bei einem Komplett-Tripp im Hotel.

    Antworten

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