Boston

Nach einer nachmittäglichen Bustour an der Ostküste entlang komme ich am frühen Abend in Boston an. Monica holt mich netterweise ab und wir gehen erstmal in ein Pub zum Abendessen woraufhin es auch direkt ins Bett geht – wie immer anstrengender Tag, der 20kg Rucksack macht es nicht einfacher. 🙂

Boston erkunden

Am nächsten Morgen fahre ich mit in die Stadt als sie zur Arbeit geht und mache mich von dort aus auf den Weg. Kreuz und quer geht es durch die Innenstadt – von kleinen Shoppingausflügen unterbrochen.

Einige coole Sachen fallen mir auf – so gibt es beispielsweise den ehemaligen Stadthighway der inzwischen durch einen unterirdischen ersetzt wurde. Dafür wurde auf dem Dach des Highwaytunnels eine Parkanlage mit verschiedenen Bereichen über fast drei Kilometer angelegt – sehr cool!

Im Prudentialtower geht es in den fünfzigsten Stock für einen atemberaubenden Blick über Boston und einiges an kulturellem Wissen – ich war mir zum Beispiel bis gestern nicht bewusst, wieviele der berühmten Universitäten hier angesiedelt sind. Harvard, Cambridge aber auch das MIT (dem ich nach dem Prudentialtower noch einen Besuch abstatte) sind alle hier zu finden – einer der Gründe dass die Stadt auch The Hub of the Universe genannt wird. Hier kommt wirklich eine Menge Wissen zusammen.

 

 

Abendessen mit Neuseeländern

Nach der Arbeit meldet Monica sich und meint, sie hätte Neuseeländer in der U-Bahn kennengelernt, die sich beim Abendessen anschließen wollen. Mit einer bunt gemischten Truppe geht es also zum Barbecue:

  • Ein Amerikaner von der Westküste, der inzwischen in Neuseeland lebt
  • Eine Neuseeländerin
  • Eine Amerikanerin von der Ostküste
  • Ein Deutscher, der eben genannte Amerikanerin in Neuseeland kennengelernt hat

Die Welt ist ein Dorf!
Das Essen (Ribs und Brisket – beides zerfällt quasi auf der Zunge) ist wahnsinnig lecker und eine typisch amerikanische Monsterportion. Gut, dass danach noch ein Spaziergang zurück zum Haus und danach wieder zur U-Bahn Station – diesmal mit Rucksack – angesagt ist, da um Mitternacht mein Bus Richtung Montreal abfährt. Aufgrund der Nachtfahrt spare ich mir nochmal eine Übernachtung – man muss ja mal wie ein Backpacker denken.

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