Die erste Woche in Neuseeland

DSC01087Nach einem langen Flug von Tokio über Guangzhou (China) bin ich inzwischen in Auckland (Neuseeland) angekommen. Das (durchaus positive) Vorurteil über die wahnsinnig freundlichen Kiwis wurde direkt am Flughafen bestätigt, der Pass- und Visakontrolleur empfing mich mit einem Lächeln und war äußerst hilfsbereit.

Zusammen mit Tiphaine aus Frankreich, die im selben Flieger angekommen ist, erkundete ich also nun den Flughafen auf der Suche nach einer Transportmöglichkeit in die Stadt. Zuvor tauschte ich noch übrig gebliebene Euros und Yen in Neuseelanddollars um, da der Geldautomat mir ums Verrecken kein Geld geben wollte – dazu später noch mehr.

Auf der Suche nach der richtigen Bushaltestelle verpassten wir zwei Busse, da diese scheinbar willkürlich mal hier und mal da hielten. Einige Minuten später und ein paar Dollar ärmer saßen wir aber dann doch im Bus und konnten Auckland auf dem Weg zum Stadtzentrum bewundern.
Nach den vergangenen Tagen in Tokio, wo man sich zwischen unzähligen Wolkenkratzern klein und verloren vorkommt, war hier allerdings erstmal Kulturschock angesagt. Kilometer über Kilometer erstrecken sich kleine Häuschen in feinster Landidylle und man fühlt sich wie in einem Dorf – ein Dorf das einfach nicht aufhört (Auckland hat immerhin fast 1,5 Millionen Einwohner). Wenige der Häuser sind mehr als zwei Stockwerke hoch und hügelig erstreckt sich die Stadt auf der Nordinsel über große Weiten.

 

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Im Central Business District angekommen (hier sieht es jetzt schon eher nach Großstadt aus, zumindest mit ein paar Wolkenkratzern) begab ich mich auf die Suche nach meinem Hostel. Auch hier kam mir wieder die Hilfsbereitschaft der Kiwis zugute, da ich in einem Supermarkt nach dem Weg fragen musste und der Kassierer sogar extra im Hostel angerufen hat, um sich die Wegbeschreibung zu holen – unglaublich für mich als Europäer.

Im Hostel (The Brown Kiwi) wurde ich freundlich empfangen und der Flair war hier schon wesentlich familiärer als im Hostelhochhaus in Tokio (obwohl die Leute auch dort äußerst nett waren ;-)).

Am nächsten Tag kümmerte ich mich erstmal um die Geldsituation und rief die deutsche Bank an – wo ich rausfand, dass ich mein Auslandslimit für meine Reise setzen musste. Glücklicherweise ging das direkt am Telefon und so war ich ab dann auch flüssig und konnte mich um andere Dinge kümmern – das Beantragen einer Steuernummer und das Besorgen von SIM Karte und Surfstick zum Beispiel.

 

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Die folgenden Tage waren dann geprägt von ein wenig Sightseeing im Museum oder auf Mt Eden – so viele Sehenswürdigkeiten bietet Auckland nicht wirklich -, Barbesuchen oder dem Kennenlernen von neuen Leuten im Hostel. Außerdem habe ich wieder mit viel Sport angefangen (teilweise auch aus Langeweile, aber so hat die immerhin was positives ;-)): Viel Laufen oder auch ein Tag am Strand mit Beachvolleyball und Rugby bringen die Strandfigur wieder zum Vorschein.

Hier ein paar Bilder zur Aussicht von Mt Eden – einer der höchsten Punkte Aucklands. Bei schönem Wetter wirklich ein toller Ausblick, leider auch so windig dass man die Kamera kaum still halten kann. 🙂

Und natürlich auch aus dem Museum gibt es ein paar schöne Bilder. Besonderes Highlight für mich im Museum (auch wenn es davon keine Bilder gibt) war ein Haus mitten im Museum in dem ein Vulkanausbruch simuliert wird (komplett mit Newsbericht im Fernsehen, Fensteraussicht und rüttelndem Boden).

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Nebenbei begann ich mit Ausschau halten nach einer Wohnung in Auckland, da ich nun bis Weihnachten hier bleiben möchte und dann erst im März zusammen mit einem Freund die Insel bereisen möchte. Dank meinem üblichen Wohnungsglücks konnte ich bereits eine Woche später in ein (winzig)kleines Zimmer in einer WG nahe des CBD ziehen, zwei sehr nette Mitbewohner aus Nigeria und Japan inklusive.

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