Reise nach Tokio

DSC00747Nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens habe ich nun die bisher größte und längste Reise meines Lebens angetreten – sechs Monate Work and Travel in Neuseeland mit mehreren kleineren Stops an anderen interessanten Orten der Erde davor, währenddessen und danach. Mein erster Weg führte mich nach Tokio – der größten Metropole weltweit.

Anreise nach Tokio

Doha AirportDie Anreise nach Tokio dauerte etwa neunzehn Stunden insgesamt. Freitags gegen vier Uhr nachmittag verließ ich den Münchner Flughafen mit Hilfe von Qatar Airways in Richtung Doha – der Hauptstadt Katars. Der fünfstündige Flug war ereignislos aber sehr angenehm – dem gut ausgestatteten Flugzeug sei Dank. Jeder Platz hatte ein eigenes Entertainmentsystem mit unzähligen (auch sehr neuen) Filmen, Musik und sogar Spielen. Die Sitze waren bequem und Beinfreiheit war zumindest für mich mehr als genug vorhanden. Der Flughafen in Doha ist relativ unspektakulär, lässt aber dank einiger Luxusshops schon ein gewisses arabisches Flair aufkommen. Mein Aufenthalt dort war aufgrund einer leichten Verspätung des vorherigen Flugs jedoch sehr kurz, weshalb ich diesen hauptsächlich zum Beine vertreten und Verkosten der dort gefunden M&Ms mit Mandeln nutzte (warum gibts die nicht in Deutschland?!).

Auch nach Tokio ging es weiter mit Qatar Airways, diesmal zwar eine etwas ältere Maschine aber mit einer ähnlich guten Ausstattung wie davor. Diesmal zehn Stunden im Flieger konnte ich glücklicherweise einen guten Teil des Fluges schlafen und auch dieser Teil der Reise verlief bis zur Ankunft in Tokio ereignislos. Nachdem ich dann das erste Mal die Füße auf japanischen Boden setzen durfte, diverse Kontrollen überstanden habe (unter anderem eine Wärmekamera die einen überprüft) und mein Gepäck wieder bei mir hatte machte ich mich mit zwei Begleitern, die ich in Doha kennengelernt habe, auf den Weg Richtung Hostel. Nach einer fast anderthalbstündigen Zugfahrt in die Stadt und einer kurzen U-Bahnfahrt war dieses Abenteuer allerdings dann bewältigt.

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Mein erstes Mal im Hostel

Meinen Tokioaufenthalt verbringe ich im ACE INN Shinjuku, ein sehr günstiges Hostel direkt an der U-Bahnhaltestelle Akebonobashi. Das Check-In verlief problemlos und die Mitarbeiter sind ausnahmslos sehr nett, hilfsbereit und sprechen ausgezeichnet Englisch.

Beim Betreten des Hostels werden natürlich die Straßenschuhe ausgezogen und man kann sich Schlappen nehmen (oder einfach in Socken / barfuß rumlaufen :)).

Mein Zimmer beheimatet zehn relativ willkürlich aufgestellte Betten – allesamt extrem hart aber zum schlafen durchaus ausreichend – und ein kleines extra Zimmer im japanischen Stil mit weiteren Matratzen auf dem Boden. Daneben gibt es noch einige Sitzgelegenheiten, eine kleine Toilette, einen Spind für jedes Bett und einen Balkon – all das im zehnten Stock, daher schon auf dem Balkon eine beeindruckende Aussicht über die gigantische Metropole.

Im neunten Stock gibt es einen Gemeinschaftsraum für alle mit Couchen, Tischen, Fernseher und Getränkeautomaten. Außerdem natürlich im Keller die Duschen (Shampoo und Duschgel sind sogar schon vorhanden) und einen Waschraum.

 

Eine erste Erkundung

Da wir erst gegen zehn Uhr abends das Hostel erreicht haben und noch nichts gegessen hatten machten wir uns noch auf einen kleinen Erkundungstrip in der näheren Umgebung. Für einen Samstag Abend war aber erstaunlich wenig los, allgemein waren kaum Menschen auf den Straßen unterwegs. Und das sollte das überfüllte Tokio sein? Aber das dass nicht das Bild von Tokio sein würde, das ich in Erinnerung behalten würde, wurde mir schon am nächsten Tag klar. Und auch hier waren schon einige der verrückten Sachen zu sehen, für die Tokio so bekannt ist.

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