Reisepass und internationalen Führerschein beantragen

Internationaler Führerschein

Einer der ersten Schritte auf dem Weg ins Ausland außerhalb der EU ist wohl immer der Reisepass. Für einen längeren Aufenthalt lohnt sich zusätzlich sicher noch ein internationaler Führerschein – wer weiß schon, wo man wie unterwegs ist?

Ausnahmsweise waren meine Erfahrungen mit der deutschen Bürokratie in diesem Fall sehr gut – sowohl Reisepass als auch Führerschein waren in kürzester Zeit abgehandelt.

Nummer 1: Der Reisepass

Der Gang zum Kreisverwaltungsreferat am Orleansplatz war relativ schnell abgehandelt. Kurz eine Nummer am Schalter geholt (biometrisches Lichtbild und den alten Pass / Personalausweis sollte man dabei haben) und gut zehn Minuten später wurde ich auch schon aufgerufen – sehr praktisch wenn man nicht zur Rush Hour zu den Ämtern muss.

Nach einer kurzen Verlustanzeige für den alten Reisepass und dem Aufnehmen der Fingerabdrücke ging es auch schon an die Kasse zum Bezahlen – in diesem Fall inklusive Expressaufschlag, damit der Reisepass innerhalb einer knappen Woche schon da ist anstatt wie normal drei bis vier Wochen. Nach dem Bezahlen konnte ich direkt den Abholschein in Empfang nehmen und nach nicht einmal einer halben Stunde konnte ich das Kreisverwaltungsreferat mit der Info verlassen, dass ich für den internationalen Führerschein leider ans andere Ende der Stadt in die Eichstätter Straße muss.

 

Nummer 2: Der internationale Führerschein

Am nächsten Morgen machte ich mich direkt auf den Weg und war zum ersten Mal im Verwaltungsgebäude in der Eichstätter Straße. Auch hier dasselbe Prozedere: Am Empfang werden die mitgebrachten Unterlagen kontrolliert (auch hier wieder biometrisches Lichtbild und Personalausweis) und man bekommt die Wartenummer – mit dem Unterschied, dass es mehrere Wartezonen auf den verschiedenen Etagen gibt.

Drei Stockwerke höher angekommen in Wartezone E erscheint auch schon meine 779 auf der Anzeige – nicht mal Zeit um aufs Klo zu gehen hat man hier. Kurz das Bild abgegeben und die Rechnung geholt gehts auch wieder drei Stockwerke runter zum Bezahlen an die Kasse. Für Bewegung ist hier ausreichend gesorgt, denn nach den zwei Minuten die zum Bezahlen nötig waren, muss ich die drei Stockwerke natürlich auch wieder rauf und ins Nebenzimmer wo mein Führerschein dann auch schon bereit liegt.

Und zwei kurze Unterschriften später habe ich nun für drei Jahre die Erlaubnis, überall Auto (und Motorrad) zu fahren.

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