Review: Amazon Kindle Paperwhite

Kindle Paperwhite

Als sehr regelmäßiger Leser (grade im Urlaub) stand ich bei meinen Planungen für Neuseeland natürlich vor dem Problem, wie ich das mit den Büchern halten will. Einerseits kann ich mir ja keine halbe Bibliothek mitschleppen, andererseits bringt das Bücher kaufen dort auch nicht viel, denn auch die wollen ja irgendwo untergebracht werden.

Glücklicherweise leben wir im digitalen Zeitalter der EBook Reader, also habe ich mir im Vorfeld den Kindle Paperwhite (Werbelink) von Amazon bestellt. In diesem Artikel beschreibe ich meine Erfahrungen mit diesem (und meinem ersten) EBook Reader.

Den Kindle Auspacken

Beim Auspacken war ich erstmal überrascht: Das Gerät war eigentlich deutlich kleiner als ich mir vorgestellt hatte. Dafür hat das Gewicht überzeugt und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es in vielen Positionen (grade im Bett zum Beispiel) deutlich angenehmer zu halten und lesen ist, als ein dicker Wälzer.

Die Größe war einen Hauch zu groß für meine Hände, aber das sollte Gewöhnungssache sein. Die Oberflächen sind sehr griffig.

Das Display hat mich am meisten überrascht, denn ich hatte zuerst den Eindruck es wäre eine Schutzfolie mit dem Kindle Logo drauf. Nach dem Einschalten habe ich aber gesehen, dass das bereits vom Display selbst war – selbst bei Tageslicht gestochen scharf und problemlos zu erkennen.

Erstes Lesen

Aufgrund von Problemen mit meinem WLAN setzte ich mich mit dem Gerät erstmal gemütlich in einen McDonalds und machte dort meine ersten Leseerfahrungen dank kostenlosem Wifi für eine Stunde. Nach ein wenig Stöbern im Shop wanderte bereits das erste Leihbuch (Amazon Prime Mitglieder können sich jeden Monat eins aus vielen tausend Büchern kostenfrei „ausleihen“) und die ersten beiden gekauften Bücher in meine Bibliothek. Das geht eindeutig vieel zu einfach und mein Konto könnte das später noch bereuen. Ein paar Minuten später waren die Bücher auch alle runtergeladen und es ging los.

Der Kindle liegt sehr gut in der Hand, ich muss mich allerdings noch daran gewöhnen, auch den Rand zum Festhalten zu benutzen, da ich das von anderen Bildschirmgeräten wie Handys und Tablets einfach nicht gewohnt bin. Auch hier war das Bild gestochen scharf und problemlos lesbar, das Umblättern funktioniert über einen Druck auf den Bildschirm (linkes Drittel des Bildschirms – zurückblättern, rechte zwei Drittel des Bildschirms – weiterblättern, oberer Rand des Bildschirms – Menü). Nachdem ich den Impuls besiegt hatte, scrollen zu wollen (böser Touchscreen) ging das auch sehr problemlos und bequem.

Dank Zoomstufen kann man selbst bestimmen, wie groß die Schrift sein soll. Die Seitenzahl wird hier einfach durch eine kleine Prozentanzeige am unteren Rand des Bildschirms ersetzt.

Fazit

Bücher kann der Kindle für mich noch nicht ersetzen aber als Alternative für lange Reisen, wo man nicht gerne drei oder mehr dicke Wälzer mitschleppen möchte, ist er durchaus super geeignet und eine gute Investition. Das Kaufen und Runterladen neuer Bücher geht ganz einfach und viele Dinge sind sehr bequem wie das automatische Lesezeichen oder auch die Zoomstufen.

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