Roadtrip: Christchurch – Wellington

DSC02153Nach meiner Rückkehr nach Neuseeland verbrachte ich nochmal eine Nacht in Christchurch, da die Fähre von der Südinsel auf die Nordinsel einige Tage lang ausgebucht war. Für die Reise von Christchurch nach Wellington habe ich mir dann ein kostenloses Auto bei Transfercar besorgt. Mit jedem Tag stieg die Aufregung da dies mein erstes Mal Autofahren auf der falschen Straßenseite sein wird.

Das Abholen ging problemlos von statten und mit klopfendem Herzen gings vom Flughafenparkplatz runter. Glücklicherweise war ein wenig Verkehr, sodass ich nicht auf die Idee kam, auf die rechte Straßenseite zu wechseln. Überrascht war ich allerdings erstmal über das Auto, das mir zugeteilt wurde – ein nagelneuer Holden mit unter 2000km auf dem Tacho, Tempomat und allerlei Luxus. So lässt sich die Strecke doch gut bewältigen.

Die größte Umstellung war eigentlich der Blinkerhebel, der auf der rechten Seite des Lenkrads ist. Die ersten zehnmal habe ich daher im prallen Sonnenschein den Scheibenwischer angemacht. Die anderen Autofahrer haben mich vermutlich für bescheuert gehalten.

Die ersten Kilometer raus aus Christchurch waren sehr unspektakulär, nachdem ich aber dann die Ostküste erreicht habe wurde der Roadtrip wirklich spektakulär. Die Aussichten sind unglaublich mit grün bewaldeten Hügeln neben einem wundervollen blauen Meer. Da ich den Sprit hier nicht zahlen musste nutzte ich die Gelegenheit für gelegentliche spontane Abstecher an diverse Strände oder hier und da auch mal in die Hügel.

[advertisement]

 

Trotz der relativ kurzen Strecke von 350km entschied ich mich für einen nächtlichen Zwischenstop in Kaikoura – einem beliebten Ausflugspunkt für Whale Watching. Die meiste Zeit verbrachte ich hier allerdings auch weiterhin mit dem Erkunden der Gegend im Auto, die seltene Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Unter anderem entdeckte ich dabei eine Seelöwenkolonie – meine ersten Seelöwen in freier Wildbahn.

Nach einer erholsamen Nacht ging es weiter Richtung Norden durch Blenheim und Picton (wo die Fähren nach Wellington an- und ablegen). Wettertechnisch hatte ich beide Tage unglaubliches Glück und nach einigen kurzen Regenschauern in Christchurch wurde ich mit blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein gesegnet. Um die Zeit bis zur Fähre abends rumzubringen erkundete ich die Umgebung Pictons und fuhr den Queen Charlotte Scenic Driveway entlang – bei Sonnenschein ein unglaubliches Erlebnis und mit wundervollen Aussichten gespickt.

[advertisement]

 

Nach Rückgabe des Mietwagens ging es dann auf die Fähre, den Interislander. Auch hier war die Ausfahrt aus der Südinsel dank dem atemberaubenden Wetter wieder ein Erlebnis dank unzähliger Buchten zu beiden Seiten. Die Fähre selbst ist extrem gut ausgestattet mit Foodcourt und sogar eigenem Kino. Drei Stunden später lege ich in Wellington an und eine kurze Shuttlefahrt später komme ich dann ziemlich erschöpft im Base Backpackers Wellington an – meinem Zuhause für die nächsten acht Wochen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.